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Maturarbeitsvorschläge
Maturarbeiten in der Chemie sollen einen experimentellen Aspekt aufweisen.
> Denn sie halten, was sie versprechen.
Relativ neu auf dem Markt sind Lithium Einwegbatterien. Sie sind sehr leicht und sollen etwas 5x so lange halten, wie vergleichbare Batterien. Sie sind hingegen auch 5x so teuer. Ist der Preis haltbar, oder anders gefragt: Halten Lithiumbatterien wirklich 5x so lange. Dazu wurde in der Zeitschrift Chemie und Schule 18 (2003) #4, S. 3f ein Messvorschlag mit einem Langzeittest (10 Stunden) und einem Crashtest (Fotoblitz) gemacht. Aufgezeichnet wurde mit Computerhilfe. Die Hardware kann ergänzt werden.
Neu zu erarbeiten: Redoxreaktionen, Batterien

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Nanomaterialien
Nanomaterialien eröffnen vielfältige Perspektiven zu neuen Werkstoffen, Funktionen und Anwendungen, die z.B. durch neuartige optische Eigenschaften faszinieren. Manche Nanomaterialien lassen sich mit erstaunlich wenig Aufwand herstellen und untersuchen.

> Laugenbrötli, Laugengipfeli & Laugenbrezeli
... schmecken etwas rustikaler und sehen viel dunkler aus als Ihre Nicht-Laugen Artgenossen. Wird hier wirklich mit "Lauge" gearbeitet? Woher kommt die dunkle Farbe? Was ist die chemische Grundlage des rustikalen Geschmacks? Hierzu gehören Überlegungen zur Bräunungsreaktion (Maillard-Reaktion) und zu Aspekten der Lebensmittelchemie. Unvermeidlich ist die Einarbeitung in das Gebiet der Organischen Chemie (Chemie der Kohlenstoffatome).

> Cappucino und Latte Macchiato
Die Barista wissen es. Die Zubereitung des Milchschaums ist eine Wissenschaft für sich. Welche Milch ist die beste: frische Vollmilch, Milchdrink, Magermilch, H-Milch, Coop oder Migros? Welcher Schaum bleibt am längsten cremig und stabil? Welchen Einfluss hat der Fettgehalt auf die Konsistenz? Dem allen lässt sich gut in einer experimentellen Arbeit nachfolgen.
> Teurer Britafilter? Selbst regenerieren!
Enthärter von Wasser für Spülmaschinen werden mit Natriumchlorid regeneriert und somit vielfach verwendet. Enthärter für Trinkwasser (z.B. Brita Filter) werden aber wieder zurückgegeben und wiederaufgearbeitet. Lassen die sich unter Umständen auch regenerieren? Hierzu sind Messungen der Wasserhärte per Titration notwendig. Ein Thema was sich mit vernünftigem Aufwand experimentell bewältigen lässt.
> Molekulargastronomie: Der Einfluss der Naturwissenschaften auf die Kochkunst
Von der Antike bis zu unserer Zeit stand die Kochkunst unter dem Einfluss der verschiedensten Ernähungstheorien. Derzeit versucht die Molekulargastronomie mit Hilfe der modernen Naturwissenschaft, überlieferte Rezepte zu verbessern.
Wie ein verbessertes Kasesoufflé entsteht? Ist es das Ausdehnen der Luftbläschen in der Hitze? Oder ist es einfach nur das Wasser, was verdampft? Wer das weiss, hat einen entscheidenen Vorteil.
In einer Maturarbeit auf diesem Gebiet geht es nicht um eine Sammlung von Rezepten, sondern um die herausfordernden chemischen Hintergründe. Nicht ganz simpel.
> Anomalien und noch mehr Rätsel: WASSER
Farblos, geruchlos, geschmacklos. Wasser kommt daher, wie ein Stoff ohne Eigenschaften. Aber das Gegenteil ist richtig. Wasser ist eine faszinierende Substanz. Hat Wasser ein Gedächtnis? Ist es eine mystische Substanz? Oder lässt sich alles mit den etwas 40 Anomalien erklären? Dieser Frage soll in der Maturarbeit nachgegangen werden.

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Was passiert bei der Reifung von Birne und Kiwi?
Bei der Reifung von Früchten nimmt bekanntlich "die Süsse" zu. Dies lässt sich entweder dadurch erklären, dass die Konz. von Zucker zunimmt, oder alternativ die Konz. von Säuren abnimmt. Oder ist es eine Kombination aus beidem? Und was spielt die Stärke für eine Rolle? Das wäre eine experimentelle Maturarbeit. Eine Vorlage für die Untersuchung liefert ein Artikel in der Chemiedidaktikzeitschrift Chemkon 2016, 23, Nr. 1, 34 - 37.

 
letzte Änderung 26.02.2016